Guinea-Bissau

Westafrikanisches Richtfunkprojekt

Planung, Lieferung und Aufbau von mehreren Richtfunkstrecken zur Übertragung von E1 und Ethernet.
Sehr hohe Anforderungen an die Ausfallsicherheit und die Umgebungstemperatur.
Die Richtfunksysteme werden eingesetzt zur Übertragen aller ein- und ausgehenden internationalen Telefongespräche des Landes zu einem zentralisierten International-Voice-Gateway.

 

 

Unsere erbrachten Leistungen in diesem Projekt:

  • Berechnung der Funkfelder und der benötigten Antennengrößen nach Kundenvorgabe
  • Auswahl der am besten geeigneten Richtfunkkomponenten
  • Installation vor Ort in der Hauptstadt Bissau als Turn-Key
  • Koordinierung mit den lokalen Mobilfunkbetreibern zur Montage und Antennenposition
  • Durchführung einer Schulung für Konfiguration, Installation und Fehlersuche
  • Unterweisung in die Handhabung von persönlicher Schutzausrüstung und Werkzeug
  • Beschriften und markieren der einzelnen Systemkomponenten
  • Erstellen einer Dokumentation zur schnellen Inbetriebnahme und Fehlersuche
  • Vorbereiten der Zoll- und Exportdokumente
  • Wasserfeste Verpackung für Transport während der Regenzeit
  • Telefonischer Support mit kurzer Reaktionszeit (Teamviewer)

hefraTEC hat sich im Rahmen dieses Projektes dazu entschlossen, den lokalen Technikern („Radio-Rigger“) die mit uns gearbeitet haben je mit einer geprüften persönlichen Schutzausrüstung und geeignetem Werkzeug auszustatten und in der Handhabung zu unterweisen.  Hierfür wurden von hefraTEC zehn komplette Sätze PSA und ein Höhenrettungsgerät gesponsert.  Durch diese Massnahme konnte die Unfallrate mit tödlichem Ausgang von lokalen „Radio-Riggern“ um 75% reduziert werden.

 

Besonderheiten:

  • Sehr hohe Temperaturen und teilweise trophische Wetterbedingungen mit monsunartigem Regen (bis 100mm/h)
  • Ausfallsicherheit durch Mehrfach-Systeme an mehrere Standorte
  • Harsh-Enviroment Vorgaben Aufgrund der trophischen Wetterbedingungen und der Küstennähe
  • Starke Luftverschmutzung führt in der Trockenheit zum sog. Scatter-Effect
  • Lokales Installationsteam mit geringen technischen Wissenstand und ohne Sicherheitsbewusstsein
  • Sehr spezielle Anforderungen des Endkunden bezüglich der Herkunft der Technik

Realsierung 2016 und 2017 in mehreren Projektschritten, Wartung und Service seit 2016 inkl. jährliche Überprüfung der Anlagen vor Ort
Projektvolumen Stand 2017: 12 Systeme und Ersatzteile für den Fall eines Desaster Recovery